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Auf und Ab an der Börse: Die wichtigsten Informationen zum Dax, Dow Jones, zu den Aktienkursen und den Ölpreisen
Nach neuerlichen Angriffen von Iran im Konflikt mit den Vereinigten Staaten üben sich die Anleger auf dem deutschen Aktienmarkt in Zurückhaltung. Der Dax notierte zuletzt mit einem Plus von 0,3 Prozent knapp über 25.500 Punkten, gestützt von deutlichen Gewinnen bei BASF und Deutscher Bank. Der Index der mittelgroßen Werte MDax stand mit einem Minus von 0,1 Prozent und 32.410 Punkten etwas schwächer da. Auch auf dem europäischen Aktienmarkt gab es zunächst wenig Bewegung: Der Euro Stoxx 50 notierte leicht im Minus.
Am Vortag sowie am Montag war der Dax jeweils bis über 25.550 Punkte geklettert, von dort aber wieder zurückgeprallt. Das Rekordhoch von 25.900 Punkten bleibt im Blick, rückt nun aber erst einmal wieder etwas weiter weg.
Erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele in Iran haben Teherans Streitkräfte nach Darstellung des US-Militärs mehrere ballistische Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgefeuert. Alle Geschosse seien abgefangen worden, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit, ohne Angabe des Ziels der Angriffe.
Alle Indizes, Fonds und Aktien auf einen Blick:
In den Blick rückt am Abend die Sitzung der US-Notenbank Fed. Bei der zweiten Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh rechnen Marktbeobachter überwiegend erneut nicht mit einer Änderung beim Leitzins, sodass dieser zum fünften Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent bleiben dürfte. Die Diskussion über eine mögliche Leitzinserhöhung hat zuletzt aber wieder zugenommen.
An den Aktienmärkten steht die Halbleiterbranche weiter unter Druck. In den USA und am Morgen in Asien ging es im Chipsektor erneut bergab. Halbleiterwerte am deutschen Markt können diesem Trend nicht entkommen. Papiere wie Infineon oder Aixtron gaben entsprechend um mehr als 3 Prozent nach. Bedenken, dass sich die immens hohen Ausgaben für künstliche Intelligenz (KI) nicht rechnen könnten, sowie Sorgen vor Konkurrenz aus China trüben die Stimmung ein. Zudem verfehlte der südkoreanische Chipproduzent SK Hynix trotz erneuter Rekordgewinne mit seinen Geschäftszahlen die Markterwartungen.
Zahlen von RWE, Deutsche Bank und BASF im Fokus
In der Berichtssaison geht es rund mit zahlreichen Bilanzvorlagen von Unternehmen aus dem Dax, MDax und SDax. Anleger verarbeiten unter anderem die Zahlen des Energiekonzerns RWE, der nach einem überraschend gut verlaufenen Halbjahr positiver auf 2026 blickt. Zuletzt gewannen RWE 1,5 Prozent.
Die Deutsche Bank erzielte im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank überraschend einen Gewinn auf Rekordniveau. Anleger zeigten sich erfreut: Die Aktien gewannen zuletzt rund 3 Prozent.